Gemeinde Illingen![]() Burg Kerpen mit Hotel und Weiher, Foto: Kernplan
Illingen ist der Zentralort der Gemeinde. 5.856 Einwohner wohnen im Erholungsort Illingen in angenehmer Umgebung. Wahrzeichen sind die Burg Kerpen und der Zwiebelturm der barocken Pfarrkirche St. Stephan. Illingen hat sich als Marktgemeinde mit historischem Ortskern, aber auch als charmanter Einkaufsort, als Dienstleistungszentrum, als Rehagemeinde und als Kulturort landesweit einen Nahmen gemacht. Zu großen Events wie dem Burg- und Weiherfest, dem Wurstmarkt oder Open-Air-Veranstaltungen kommen regelmäßig über 10.000 Besucher. Illingen verbindet Wohnen und Arbeiten, Natur und Kultur sowie Einkaufen und Erholen.
Das Kulturforum Illipse, die Hauptstraße, das Kirchenumfeld und die Burg Kerpen mit dem neuen Hotel-Restaurant prägen die lebendige Ortsmitte. Das neu gestaltete Bahnhofsgelände wurde zum Knotenpunkt öffentlicher Verkehrsmittel im Illtal. Der Wochenmarkt am Freitag ergänzt die Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten. Kinofreunde können in Illingen die neuesten Filme sehen. Die idyllische Ill-Aue mitten im Ort gibt Illingen ein besonderes Gepräge: Natur pur mitten in einer geschäftigen Marktgemeinde. Auch der Burgpark lädt zum Erholen und Entspannen ein. Auch in Sachen Bildung spielt Illingen eine zentrale Rolle. Das Illtal-Gymnasium führt als zweitgrößtes Gymnasium des Saarlandes über 1000 Schüler aus Illingen und allen Nachbargemeinden zum Abitur. Engagierte Vereine haben Welt- und Europameister und deutsche Titel nach Illingen geholt und sorgen für ein buntes Kulturleben. Seit 1988 pflegt Illingen eine Partnerschaft mit Civray/Charente, seit 1989 eine Freundschaft mit Kerpen/Eifel. Quelle: Homepage der Gemeinde Illingen, aufgerufen unter: http://www.illingen-saar.de, Stand: 11.08.09.
Hirzweiler ist der ländlichste und kleinste Ort der Gemeinde. Rund 1380 Einwohner leben in dem vormals reinen Bauerndorf. Sein altes Gepräge hat sich der Ort allerdings erhalten. So werden etwa im Archehof noch alte Haustierrassen gehalten. Inmitten der idyllischen, waldreichen Landschaft ist Hirzweiler heute ein schmuckes Wohndorf. Sprichwörtlich historische Wurzeln hat die „Alt Eich“ am Rande des Hirzweiler Banngebiets (zu Wustweiler hin). Der Baumpatriarch ist über 200 Jahre alt, und wurde von der staatlichen Forstverwaltung als Naturdenkmal ausgewiesen. Einen Besuch wert ist auch die Römersäule beim Schulhaus, die Pfarrkirche im ländlichen Barockstil und die geschichtsträchtige Dorfglocke, die heute neben der Friedhofshalle hängt. In einer Urkunde aus dem Jahre 1365 wird Hirzweiler zum ersten Mal erwähnt. Bis ins 17. Jahrhundert hinein hieß die Ansiedlung Hirschweiler. So zeigt auch das Ortswappen einen springenden Hirschen. Die blaue Wellenlinie versinnbildlichen die an Hirzweiler vorbei führende alte Römerstraße und den durchfließenden Bach. Die Zeit der Industrialisierung verwandelte Hirzweiler von einem Bauerndorf in ein Arbeiter- und Bauerndorf. Durch den Bau von Straßen und der Freigabe von neuen Bauplätzen wuchs schließlich auch die Einwohnerzahl. 1946 begann man wieder mit der Neugründung von Vereinen, 1972 schloss Hirzweiler eine Partnerschaft mit dem Französischen Dorf Walschbronn im Département de la Moselle. Am Dorfleben von Hirzweiler beteiligen sich 27 Vereine und Organisationen. Das zeigt sich auch an dem prall gefüllten Veranstaltungskalender, denn jeder Verein hat sein Vereinsfest und eigene Veranstaltungen. Alle zwei Jahre wird ein zweitägiges Dorffest unter der Regie der Solidargemeinschaft mit allen Vereinen aus Hirzweiler und den Freunden aus Walschbronn veranstaltet. Feste Termine im Kalender sind außerdem der Ostereierverkauf an Gründonnerstag und der Nikolausmarkt, der jedes Jahr jeweils am ersten Samstag im Dezember am Hirzbachhof stattfindet und einer der schönsten in der Gemeinde ist. Quellen: Homepage der Gemeinde Illingen, aufgerufen unter: http://www.illingen-saar.de, Stand: 11.08.09. Homepage der Ortsgemeinde Hirzweiler, aufgerufen unter: http://www.hirzweiler.de, Stand: 11.08.09.
Hüttigweiler, das Champagnerdorf, ist vor allem Wohngemeinde und hat sich im Sport bundesweit einen Namen gemacht. Die Athleten des ASV 08 Hüttigweiler ringen in der 2. Bundesliga und auch die Kegler haben Bundesliga- und Länderkampferfahrung. Das ehemalige Bergmanns-Bauerndorf Hüttigweiler hat heute rund 3700 Einwohner besteht aus 2 Ortsteilen: Hüttigweiler und Raßweiler. Um den Ortskern mit Pfarrkirche, Schule und der früheren Bannmühle am Rande der Ill sind Neubaugebiete im landschaftlich schönen Umland entstanden. Sehenswert sind die Pfarrkirche St. Maria Magdalena im neuromanischen Stil sowie die kleine Kapelle auf dem Weg zur Ziegelhütte. Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 hat Hüttigweiler die größte Grundschule in der Gemeinde. Das örtliche Leben wird durch viele Sport- und Kulturvereine geprägt. In der Illtalhalle, im Kultursaal an der Grundschule, auf dem Verzyplatz und im Alkoniastadion ist viel los, angefangen von großen Sportereignissen über Dorffeste bis zum Karneval der Eicherte. Der Eichert (= Eichhörnchen) ist nicht nur traditionelle Fastnachtsfigur, sondern auch Wappentier vieler Vereine und hat den Bewohnern von Hüttigweiler ihren Spitznamen gegeben. Das offizielle Wappen von Hüttigweiler zeigt die heraldischen Symbole der Herrn von Saarbrücken-Ettendorf und des Kurfürsten von Trier. Erstmals urkundlich erwähnt wird „Hittichwilre“ im Jahr 1345. Die Siedlungsursprünge reichen jedoch bis in die Kelten- und Römerzeit zurück (Grabfunde). Seit 1983 pflegt Hüttigweiler eine Partnerschaft mit Verzy in der Champagne, die intensiv gepflegt wird. Deshalb gelten die Eicherte als Champagner-Connaisseure. Auf dem Verzyplatz lädt eine Halfpipe zum Skaten ein. Die ehemalige Römerstraße nach Tholey ist ein beliebter Wanderweg, und der angrenzende Hosterwald ist ideal für Spaziergänger, Jogger oder Nordic-Walker. Quelle: Homepage der Gemeinde Illingen, aufgerufen unter: http://www.illingen-saar.de, Stand: 11.08.09.
Uchtelfangen ist ein Ort der Kontraste. Rund 4300 Einwohner leben hier. Der flächenmäßig größte Ortsteil der Gemeinde bietet Wohnqualität, Naherholung, Kulturschätze - und über 1000 Arbeitsplätze. Die zentrale Lage am Autobahnkreuz (A1/A8) hat Uchtelfangen zu einem wirtschaftlich wichtigen Standort gemacht. Die Industrie- und Gewerbegebiete „A1-interkommunal“ und „Am Saarbrücker Kreuz“ sind wirtschaftliche Fundament der Gemeinde Illingen. Der Ortsteil Uchtelfangen ist aber auch ein attraktiver Wohnort. Das liegt nicht zuletzt am großen Freizeitangebot. Das Freibad Sonnenborn am Waldrand gehört zu den schönsten im Land und ist ein erfrischender Spaß- und Erholungsort für Einheimische und Besucher aus vielen umliegenden Gemeinden. Neben Sport- und Tennisplätzen, der Sport- und Kulturhalle, einer Bolz- und Skateanlage hat Uchtelfangen auch hervorragende Jogging- und Wandermöglichkeiten im Bamsterwald zu bieten. Sehenswert ist die evangelische Kirche im Barockstil aus dem Jahre 1771 und die imposante, neugotische katholische Kirche von 1890, die als Dom des Illtals gilt. Das Wappen von Uchtelfangen vereinigt den Löwen von Nassau-Saarbrücken und den gestümmelten lothringischen Adler als Zeichen früherer Herrschaftsverhältnisse. Im Jahr 1200 wird „Uttewingen“ erstmals urkundlich erwähnt. Funde weisen jedoch auf eine Besiedlung seit dem ersten Jahrtausend vor Christus hin. Quelle: Homepage der Gemeinde Illingen, aufgerufen unter: http://www.illingen-saar.de, Stand: 11.08.09.
Welschbach, das Rosendorf, war früher ein reines Bauern- und Bergmannsdorf. Heute leben rund 1330 Einwohner in dem Ort, der für ruhiges Wohnen am Rande des Verdichtungsraumes steht. Das kulturelle Leben findet in und um die Welschbachhalle statt, wo man sich auf einem schönen Kommunikationsplatz mit Brunnen und Teich trifft. Das Naherholungsgebiet „Im Roth“ lockt Spaziergänger mit Wander- und Grillhütten. Einen Besuch wert ist auch die neu errichtete Kapelle auf dem Berg zwischen Welschbach und Hüttigweiler. Der Rosengarten ist für viele Wanderer und Erholungssuchende ein wunderschönes Fleckchen mit toller Aussicht über das Dorf. Er wird von den Garten- und Rosenfreunden in ehrenamtlicher Arbeit liebevoll gehegt und gepflegt. Auch die bundesweit größte Herde Thüringer Waldziegen, die im Rahmen eines Naturschutzprojekts von der Naturlandstiftung Saar in der wild romantischen Kiesgrube angesiedelt wurde, ist eine Attraktion für Einheimische und Gäste. Das Wappen von Welschbach spiegelt die Bauern- und Bergmannsvergangenheit in Form einer Ähre mit gekreuzten Bergmannspickeln wieder. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Walspach im Jahr 1542. Quelle: Homepage der Gemeinde Illingen, aufgerufen unter: http://www.illingen-saar.de, Stand: 11.08.09.
Der Ortsteil Wustweiler mit seinen knapp 3000 Einwohnern hat besonders in kultureller Hinsicht einiges zu bieten. So findet sich hier der bedeutendste, moderne Sakralbau des Kreises Neunkirchen und viele weitere imposante Schätze religiöser Kunst. Es ist die private „Statio dominus mundi“ der Familie Meiser, hoch droben auf dem Berg, dem Himmel so nah, wie der Volksmund sagt. Auch die Pfarrkirche ist sehenswert. Die Reize des Ortes haben schon die Römer geschätzt. Im Waldgebiet „Düsters“ sind noch Reste einer römischen Villa „rustica“ zu sehen. In der „Alt School“ ist eine Begegnungsstätte und eine Heimatstube eingerichtet, die über die Villa „rustica“ und das moderne Gemeindeleben informiert. Wustweiler ist das „Medaillendorf“ der Gemeinde Illingen. Im Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ errang Wustweiler eine Goldmedaille und im Bundeswettbewerb 1991 Bronze. Das außergewöhnliche kulturelle Niveau des Ortes findet alle drei Jahre mit dem Dorffest seinen Höhepunkt. Zu den Highlights gehört außerdem das Open-Air-Festival „Wustock“, dessen Erlös für soziale Zwecke verwendet wird. Während des gesamten Jahres ist die aufwändig modernisierte Seelbachhalle der kulturelle Ortsmittelpunkt. Theater, sinfonische Blasmusik, Chorgesang und der urige Karneval der „Ischele“ (= Igel) prägen die Szenerie. Das Naherholungsgebiet Hosterwald mit seinen ausgezeichneten Laufwegen wird von Wanderern, Joggern und Nordic-Walkern aus nah und fern genutzt. Ein Segelfluggelände und der Bitburg-Fußball-Cup mit Mannschaften aus ganz Deutschland tragen den Ruf von Wustweiler in die Weite. Das Ortswappen zeigt drei Rauten auf grünem Schild. Die Rauten symbolisieren die historischen Ortskerne Hosterhof, Wustweilerhof und Wustweiler. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Vilre-Weiler im Jahr 1182. Quellen: Homepage der Gemeinde Illingen, aufgerufen unter: http://www.illingen-saar.de, Stand: 11.08.09. |












